Nicht nur das Universum ist unerschöpflich

KABARETT Konrad Beikircher gastiert in der CJD-Aula. Neben der Bühne zapfen und spülen städtische Mitarbeiter für einen guten Zweck: Erlös ist für das Siebengebirgsmuseum

Von Kathrin Giese

KÖNIGSWINTER. „Da die rheinische Welt ein unerschöpfliches Universum ist – und das in jeder Hinsicht – ist meine rheinische Trilogie nun beim siebten Teil angekommen“, erklärte Konrad Beikircher dem Publikum am Samstagabend in der Jugenddorf-Christophorus-Schule in Königswinter. Mit seinem aktuellen Programm „… und sonst?!“ trat der Kabarettist in der ausverkauften Schulaula auf und strapazierte Gehirn und Lachmuskeln auf bekannte und erfolgreiche Weise mit seinem rheinischem Humor.


Unerschöpflich war an diesem Abend aber noch etwas anderes: der Einsatz einiger Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Während des gesamten Abends zapften und bedienten sechs Rathausbedienstete für einen guten Zweck – allen voran Bürgermeister Peter Wirt.

Dank ihrer Arbeit kann sich das Siebengebirgsmuseum nun über eine kräftige Finanzspritze freuen. Wirtz, Museumsleiter Elmar Scheuren, der Leiter der Kultusverwaltung, Hans-Peter Giesen, Erster Beigeordneter Ashok Sridharan, sowie Heike Schwarz und Gudrun Szyszka standen in ihrer Freizeit hinter dem Tresen, schenkten Getränke aus und spülten Gläser.

Neuer Mecki fürs Museum

„Wir wollen mit dem Erlös dieses Abends die Mecki-Sammlung des Siebengebirgsmuseums vergrößern“, erklärte Museumsleiter Elmar Scheuren. Der Kult-Igel Mecki wurde bekanntlich in Königswinter geboren. Autor und Erfinder Eduard Rhein schuf den stacheligen Igel, der zum Maskottchen der Fernseh-Zeitschrift Hörzu in den 50er Jahren wurde. Im Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter gibt es eigens ein Mecki-Zimmer. „Wir haben zwar schon viele Meckis, aber noch lange nicht genug“, so Elmar Scheuren. Schon zum sechsten Mal betätigte damit die Stadtverwaltung den Zapfhahn und die Spülbürste zur Unterstützung des Siebengebirgsmuseum. Einige Meckis wurden bereits dank des Engagements der Mitarbeiter der Stadt auf diese Weise finanziert.

Erschienen im General-Anzeiger Bonn vom 16.06.2003.

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