Business@school-Projekt

SCHULE Zweite Phase des Business@school-Projekts abgeschlossen

Von Kathrin Giese

KÖNIGSWINTER. Das Siebengebirgsgymnasium (Sibi) läutet die dritte Runde des Wirtschaftswettbewerbs „business@school“ ein. Am Freitag wurden die Endergebnisse der zweiten Phase „Wirtschaft in Klein“ im Ratssaal präsentiert. Zwanzig Schüler der elften und zwölften Klassen analysierten vier regionale Unternehmen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Eine sechsköpfige Jury wählte zwei Siegerteams aus.

Lokale Firmen kennen und verstehen, war die Herausforderung der zweiten Phase. Aus Bad Honnef wurden der Hit-Markt, Haarmoden Zimmermann, die Metzgerei Roy-Pogodzik und der Feinkostladen Höver-La Vida genauer unter die Lupe genommen.

In Interviews mit den Unternehmern recherchierten die Schüler die Firmengeschichte und Entwicklung des Unternehmens, Zahlen und Fakten, die Geschäftsfelder und Produktpaletten. Sie analysierten den Markt, entdeckten Erfolgsfaktoren und beobachteten die Wettbewerber. Dadurch entwickelten sie Verständnis für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Bezug auf Umsatz, Kosten und Gewinn. Es wurde den Schülern möglich, einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu geben, seine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken zu nennen.

Mit anschaulichen PowerPoint-Präsentationen stellten die vier Gruppen am Freitag ihre Ergebnisse im Ratssaal vor. Beäugt wurden sie dabei nicht nur von Eltern, Schülern und Lehrern sondern auch von einer sechsköpfigen Jury. Diese setzte sich aus zwei Abgesandten der renommierten Unternehmensberatung Boston Consulting Group, die den Wettbewerb ins Leben rief, zwei Fachleuten der Deutschen Post World Net und zwei Jurymitgliedern der Schulpflegschaft des Sibi zusammen.

Nach langer Beratungszeit entschied sich die Jury für zwei Siegerteams: Zum einen die Gruppe aus Jan Vinzent Ruch, Florian Seelheim, Julian Tangermann und Waldemar von Lewin. Sie hatten den Bad Honnefer Hit-Markt analysiert. Zum anderen Daniel Harprath, Dominik Klein, Julian Klein, Johannes Wingen, Elena Zettelmeyer, die das Unternehmen Haarmoden Zimmermann betrachtet hatten.

Die beiden anderen Teams, die sich mit der Metzgerei Roy-Pogodzik (Katharina Fuchs, Florian Keilhofer, Chantal Schäfer, Inge Schwager, Dominik und Felix Walkembach) und dem Feinkostladen Höver-La Vida (Jurij Ivanov, Stephan Herritsch, Stephanie Profitlich, Arne Schubert, Jasmin Zmudczyinski) waren nur knapp unterlegen.

In der jetzt beginnenden dritten und abschließenden Phase des Wettbewerbs werden die Sibi-Oberstüfler richtig gefordert. Sie werden von Februar bis Mai ein eigenes Geschäftskonzept entwickeln. In den vergangenen Wettbewerben wurden DVD-Automaten, oder ein elektrostatisches Pinboard konzipiert.

Ausschlaggebend für ein gelungenes Konzept sind jetzt die Beschreibung einer originellen Geschäftsidee und ihrer Umsetzung. Dabei muss besonders viel Wert auf die Durchführbarkeit gelegt werden. Aufbau und Organisation der Geschäftsidee, sowie die Kernerfolgsfaktoren werden bewertet. Die Schüler müssen eine Kapitalflussrechnung für ihr Unternehmen erstellen und die Entwicklung von Zukunftsszenarien unter verschiedenen Parametern durchspielen.

Die Spannung, was sich die klugen Köpfe des Sibi einfallen lassen, bleibt bis Mai erhalten. Dann werden die umfangreichen
Nähere Informationen zum Wettbewerb sind im Internet unter www.business-at-school.de zu finden.

Erschienen im General-Anzeiger Bonn im Januar 2004.

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