Bunter Bilderbogen gibt Impulse für das Leben

KUNST Werke aus dem Adventskalender des General-Anzeigers sind bei Familie Tegen in Oberdollendorf zu besichtigen – Kreisjugendseelsorger spricht bei der Vernissage

Königswinter. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich ein Thema interpretiert werden kann: 21 Künstler aus der Gemeinschaft Königswinterer Künstler (GKK) setzten sich zur Weihnachtszeit mit dem Thema Christkind auseinander.

Jeder auf seine ganz persönliche Weise und mit seinem eigenen Stil. Es entstanden Acryl- und Ölbilder, Kollagen, Druckgrafiken, Skulpturen und Plastiken.

Jedes der Werke, die im GA-Adventskalender vorgestellt wurden, lässt auf seine Weise den Betrachter Zugang zum Thema Christkind finden. Seit Sonntag sind die Ergebnisse im Haus von Helga und Werner Tegen an der Laurentiusstraße Zwölf in Oberdollendorf ausgestellt.

Mit einer festlichen Vernissage wurde die Ausstellung eröffnet. Der Kreisjugendseelsorger und Pfarrer Klaus Kugler widmete sich in seiner Rede den einzelnen Werken und ihrer Bedeutung. Dabei ging er in seinem Vortrag auf die Kunstgeschichte ein und die sich stetig wandelnden Darstellungsweisen von Jesus im Lauf der Epochen.

„Hier können wir einen bunten Bilderbogen der unterschiedlichen Sichtweisen und Ansätze bewundern und von ihnen einen Impuls für unser Leben mitnehmen“, meinte Klaus Kugler. Klassische Musik, vorgetragen von Anke Kreuz auf der Querflöte, Johannes Müller auf der Oboe und Christian Tegen am Flügel, verlieh der Ausstellung einen würdigen Rahmen.

Anke Kreuz faszinierte die Besucher mit einer Improvisation zu der Metall-Skulptur von Rainer Sieben. Bei der ersten öffentlichen Kunstausstellung im Hause Tegen bot sich dem Besucher auch die Gelegenheit, einige der über 1 300 Radierungen, Stiche und anderen Kunstwerke zu erblicken, die von der Familie Tegen zusammengetragen wurden.

Die Ausstellung im Hause Tegen an der Laurentiusstraße Zwölf in Oberdollendorf ist noch bis Montag, 2. Februar, jeweils dienstags bis sonntags zwischen 14 und 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Erschienen im General-Anzeiger Bonn vom 20. Januar 2004.

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