Der Neptunbrunnen

This entry is part 2 of 9 in the series Denkmäler bei Nacht

Berliner Denkmäler bei Nacht. Teil 1: Der Neptunbrunnen
Ort: Spandauer Straße & Karl-Liebknecht-Straße & Rathausstraße

Der Neprtunbrunnen auf dem Rathausvorplatz zählt zu den ältesten und eindrucksvollsten Brunnen Berlins. Er wurde aus schwedischem Granit gefertigt. Das Becken hat einen Durchmesser von 18 Metern und er ist ganze 10 Meter hoch. Als er geschaffen wurde, gehörte er zu den größten bildkünstlerischen Brunnenanlagen der Welt.

Der Brunnen geht auf einen Voschlag von Karl Friedrich Schinkels zurück. Wurde dann von Reinhold Begas geschaffen. Erste Entwürfe für seine Form werden auf 1888 datiert. Letztendlich diente er als Geschenk des Berliner Magistrats an Kaiser Wilhelm II. und wurde am 1. November 1891 eingeweiht. Früher wurde er „Forkenbecken“ genannt: eine Anspielung auf den damaligen Bürgermeister Forckenbeck und die „Forke“ des Neptun.

Die vier Frauen am Rand des Brunnens sind Personifikationen der Flüsse Elbe, Rhein, Oder und Weichsel. Lustiges Zitat bei Wikipedia:

„Die vier Frauengestalten auf dem Brunnenrand sind angeblich die einzigen Berlinerinnen, die den Rand halten können.“

1951 wurden geringfügige Kriegsschäden am Brunnen beseitigt, im Zuge des Schlossabrisses wurde der Neptunbrunnen abgebaut und eingelagert. Anlässlich der Fertigstellung des Fernsehturms zog er an seinen alten Platz auf dem Rathausvorplatz zurück.

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