Feb 11 2008
Bürger, zieh die Notbremse
Zu lockerer Umgang mit den eigenen Daten
KOMMENTAR von Kathrin Giese
Die Gesellschaft verzichtet zunehmend auf Privatsphäre. Die Menschen hinterlassen freiwillig und unfreiwillig eine Menge digitaler Spuren, zum Beispiel im Internet und beim Einkaufen. Studierende tragen nicht nur ihren vollständigen Namen, sondern auch Geburtsdatum, Hobbys, Vorlieben und Geschmack selbstständig auf ihrer Profilseite bei StudiVZ ein und legen ihren realen Freundes- und Bekanntenkreis für alle Nutzer offen. Bei MySpace veröffentlichen sie, zwar weniger standardisiert als bei StudiVZ, dafür aber umso privater, Eigenschaften von sich und Beschreibungen über sich. Auf den Pinnwänden unterhalten sich die User mit ihren Freunden öffentlich – jeder kann mitlesen. So kommt der SPIEGEL-Artikel “Ende der Privatheit” zu dem Schluss: “Die einen wollen in den toten Winkel verschwinden. Die anderen wollen möglichst gut rüberkommen.” Weiterlesen »
Technik ist nichts für Mädels? Von wegen! Ich bin Technikjournalistin. Kultur und Technik - zwei Gegenpole? Nicht für mich. Erst wenn sich beides mischt, wird es richtig spannend.
