Frauen zeigen Wege aus der Gewalt im Alltag auf

FORUM In Bad Honnef haben Arbeitsgruppen Lösungswege ermittelt. Die Gruppen aus der Region wollen sich vernetzen. „Wir müssen zusammenhalten und Schweigen brechen“

Von Kathrin Giese

BAD HONNEF. Wo fängt Gewalt an und welche Auswege gibt es? Über das Thema „Wege aus der Gewalt“ wurde beim Frauenfrühstück des Frauenforums Bad Honnef nicht nur diskutiert. Vielmehr wurden auch Lösungswege erarbeitet. Im evangelischen Gemeindezentrum trafen sich 50 Interessierte anlässlich des Welt-Frauen-Tages zu einem köstlichen Frühstück mit anschließender Diskussion um das Thema „Gewalt“.

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Automuseum bewegt sich auf die Altstadt zu

WIRTSCHAFT Bürger- und Verkehrsverein diskutiert die „sehr interessante Idee“. Schelte für Bad Honnef

Von Kathrin Giese

KÖNIGSWINTER. „Es herrscht eine Katastrophenstimmung auf allen Ebenen, besonders in den Kommunen“, stellte Vorsitzender Richard Fassbender bei der Mitgliederversammlung des Bürger- und Verkehrsverein „Alt-Königswinter“ am Mittwochabend im Rheinhotel Loreley fest. Fassbender sprach von Stagnation im Tourismus, Pessimismus in Handel sowie Industrie und von leer stehenden Läden. „Wir müssen beobachten, fördern und fordern“, sagte der Vorsitzende zu den zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern und Stadträten.

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Aus Schafwolle filzen Kinder bunte Kugeln und Bälle

KUNSTTAGE Franziska Schade erzählt Märchen im Siebengebirgsmuseum

Von Kathrin Giese

KÖNIGSWINTER. „Kunst und Märchen“ zum Sehen, Hören und Anfassen gab es im Siebengebirgsmuseum in Königswinter am gestrigen Nachmittag. Franziska vom Märchenbrunnen gestaltete einen Erzähl- und Bastelnachmittag im Museum. Der Märchennachmittag war Teil des Programms der Kunsttage Königswinter im Siebengebirgsmuseum, in dem zurzeit die Ausstellung der Gemeinschaft Königswinterer Künstler zu sehen ist.

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Vom „Lake of the Woods“ in die Reservate

ABENTEUER Johannes und Margot Lieberwirth verbringen die Hälfte des Jahres in Kanada. Sie erstatten dem Heimatverein einen spannenden Erlebnisbericht. Die Indianer-Kultur verfällt

Von Kathrin Giese

OBERDOLLENDORF. Wer das Wort Indianer hört, der stellt sich meist einen friedfertigen Indianerstamm in Tipi-Zelten vor, der von seinem Häuptling mit imposantem Federschmuck und Mokassins auf die Büffeljagd geführt wird oder in Kanus zum Fischfang hinausfährt. Johannes Lieberwirth zeigte mit seinem Diavortrag im Bungertshof, dass zwischen der romantischen Vorstellung und der Wirklichkeit eine große Kluft liegt. Über „Die Indianer und Goldgräber in Kanada“ präsentierten er und seine Frau Margot am Montagabend eindrucksvolle und auch erschreckende Dias.

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Dreitägiger Kabarett-Marathon

PROGRAMM Bis Sonntag sieben Vorstellungen nicht nur rund um die Kirche

Von Kathrin Giese

BAD HONNEF. Das Katholisch-Soziale Institut (KSI) Bad Honnef lädt zum vierten Kirchen-Kabarett-Marathon ein. Der Marathon findet von heute bis Sonntag, 2. März, im Institut, Selhofer Straße, statt. „ÜberEn Tellerrand“ ist der Titel des heutigen Auftakts ab 20 Uhr. Die Kabarettistin Ulrike Böhmer verarbeitet in ihrem zweiten Soloprogramm ihrer Erfahrungen, was passiert, wenn über den Tellerrand der eigenen Gemeinde geblickt wird, und ob es ein Leben neben und nach der Kirche gibt.

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Sieben Zwerge stehen mit Nixen auf der Bühne

BUNTER NACHMITTAG Die Frauengemeinschaft Sankt Laurentius feiert zum 30. Mal Karneval

Von Kathrin Giese

OBERDOLLENDORF. Was so gemunkelt wird, seit Pastor Georg Kaickert beim Nähkurs gesichtet wurde, darüber wurde beim Bunten Nachmittag der Frauengemeinschaft Sankt Laurentius in der Schulturnhalle Niederdollendorf gescherzt. Die Vorsitzende Marianne Bernards warf in ihrer Begrüßungsrede unter anderem die Frage auf, ob der Pfarrer jetzt aus Sparsamkeit selbst zur Nadel greift, oder ob das Nähen zu seinem neuen Hobby geworden ist.

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Auf der Suche nach den Wurzeln einer Religion

LESUNG Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht – Lesung von Lea Fleischmann im Arbeitnehmer-Zentrum

Von Kathrin Giese

SIEBENGEBIRGE. „Es ist an der Zeit, sich der großen alten Religion inhaltlich zu zu¬wenden.“ Mit diesen Worten wies Hedwig oos-Schumacher, Leiterin der VHS-Siebengebirge, auf den Bedarf an Kulturaus¬tausch hin. Nur durch Austausch wird Verständnis möglich.

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Siegfrieds Schwert als einzigartige Landmarke

KUNST Der Kölner Künstler Odo Rumpf hat Pläne für eine große „Balmung“-Skulptur am Königswinterer Rheinufer – Das Projekt ist sofort realisierbar – nur die Finanzierung steht noch nicht

Von Kathrin Giese

Siegfrieds Schwert als einzigartige Landmarke. Foto: Odo RumpfKÖNIGSWINTER. „Siegfried griff den Drachen Fafnir an. Wollte ihm Balmung in den Rachen stoßen. Doch er hielt den Atem des Scheusals nicht aus. Wieder sprang Siegfried zur Seite und schlug mit aller Wucht auf den Drachen los. Aber Balmung durchstieß die Panzerhaut des Drachen nicht.“

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Suche nach der Einheit von Mensch und Natur

Der gebürtige Freiburger Alexander Dettmar stellt in Wehr aus: „Von Baden nach Rom“

Der Rucksack ist sein mobiles Atelier. Alexander Dettmar malt überall dort, wo seinem Auge etwas gefällt. Dazu braucht er keinen Tisch und keine Staffelei. Nur das Nötigste, was in seinen Rucksack passt. Foto: Kathrin GieseSein Interesse an Häusern, Stein und an den von Menschenhand geschichteten Mauern ist als die Suche nach der verlorenen Einheit von Mensch und Natur zu verstehen. So beschrieb Jürgen Doppelstein, der Vorsitzende der Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg, die Intension von Alexander Dettmar, der am Sonntag seine Ausstellung „Von Baden nach Rom“ in der Galerie des „Alten Schlosses“ eröffnete.

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Trödel und Antik-Märkte sind sein Steckenpferd

Andreas Hempel aus Neuenburg veranstaltet fünften Flohmarkt in Wehr — In der Halle alles etwas teurer

VON SÜDKURIER-MITARBEITERIN KATHRIN GIESE

Am Bücherstand des Trödelmarktes in der Wehrer Stadthalle tummelten sich immer einige Leseratten. Auch Andre Eisenhart (links) konnte einige interessante Bücher abstauben. Foto: Kathrin GieseSuchen, stöbern, in großen Kisten kramen, handeln und feilschen -das ist Flohmarkt wie er sein muss. Kurz vor Jahreswechsel konnten Suchfreudige in der- Stadthalle fündig werden. Alles was bei „Hempels unterm Sofa“, auf Bühnen und in Schränken zu finden war, durfte besichtigt und gekauft werden.

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