In der Lausitzerstraße

Ich gehe durch die Lausitzerstraße.
Die Sonne scheint ihre letzten Strahlen, da trifft etwas sanft und nass auf meine linke Hand. Es ist klein und hat die Form einer Raupe.
Es ist etwa zwei Zentimeter lang und gerade.
Jetzt liegt es da und bewegt sich nicht.
Es ist keine Raupe.
Grau, hellgrau und weiß ist es schattiert. Nach außen läuft es etwas aus und bildet einen weißen Rand. Die Enden sehen aus wie abgeschnitten und biegen sich etwas nach oben. Die Haut fängt an mit dem Zeug zu reagieren. Es klebt fest und fällt nicht runter. Da hilft nur kräftiges Schütteln.
Igitt, Vogelscheiße!

Postkarte aus dem Printprojekt bei Thea Herold

Deutsche Investoren verpennen Chance

Warum will keine deutsche Investorengruppe ein Riesenrad in Berlin bauen?

Von Kathrin Giese

Der Streit um den Riesenradbau – entweder am Berliner Zoo oder am Ostbahnhof –  stellt die Städteplaner vor eine schwere Entscheidung. In beiden Fällen wollen ausländische Investoren in einen riesigen Publikumsmagneten investieren, mehr Touristen nach Berlin locken und vor allem: tüchtig Geld verdienen. „Deutsche Investoren verpennen Chance“ weiterlesen