Archiv für die Kategorie 'Kunst-Adventskalender'

Dez 24 2003

An die Stelle von Ochs und Esel tritt der Fisch

ADVENTSKALENDER Der Königswinterer Künstler Heinz Theo Dietz hat das Boot als Symbol dafür gewählt, dass Jesus zu allen Menschen kommt. Fisch als Geheimzeichen der frühen Christengemeinden.

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDER  Heinz Theo DietzFoto: Frank Homann KÖNIGSWINTER. Zum Thema Christkind hat der Künstler Heinz Theo Dietz ein Werk mit regionalem Bezug geschaffen: Eine Königswinterer Krippe.
Das Besondere an dieser Krippe ist, dass dieses Christkind mit einem Hemdchen bekleidet in einem kleinen Boot und nicht in dem mit Heu und Stroh gefüllten Futtertrog sitzt. Nicht Ochs und Esel stehen ihm zu Seite, sondern ein kleiner Fisch.

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Dez 23 2003

Weihnachten findet sich weitab von Konsum und Kommerz

ADVENTSKALENDER In einer Skulptur stellt Rainer Sieben Zusammenhalt und Familiensinn dar

Von Kathrin Giese

KÖNIGSWINTER. „Weihnachten der Familie“ ist das Thema der Metallplastik von Rainer Sieben aus Eitdorf. Für den Kunstschmied steht die Familie an Weihnachten im Mittelpunkt. „Den Zusammenhalt von Maria und Josef während der Schwangerschaft und auf der Suche nach einem geeigneten Platz für die Geburt finde ich vorbildhaft“, erklärt Rainer Sieben. Aus diesem Grund scheute er werder Schweiß noch Mühe und schmiedete diese große Skulptur. Sie soll dem Betrachter den eigentlichen Sinn von Weihnachten, jenseits des Konsums und Kommerz, näher bringen.

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Dez 22 2003

Maria, Josef und das Kind in Gips und Aquarell

ADVENTSKALENDER Krippe war für die Kinder bestimmt

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDER Ernemann Sander. Foto: Frank HomannKÖNIGSWINTER. Ernemann Sander hat zum Thema Christkind eine Krippe aus dem großen, hohen Regal seines Ateliers heruntergeholt. „Ich habe diese Krippe für meine Kinder gemacht, als diese noch klein waren. Das, was es zu kaufen gab, hat mir nicht gefallen“, erklärt der Bildhauer.

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Dez 20 2003

Säulentrachyt erzählt die Weihnachtsgeschichte

ADVENTSKALENDER Die Künstlerin Ines Emely Depré fertigt aus Walzblech Erzählplättchen. Der Betrachter erhält Freiräume für die eigene Interpretation des Werks.

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDER  Ines Emely Depré. Foto: Frank HomannKÖNIGSWINTER. Die Künstlerin Ines Emely Depré lässt zum Thema Christkind einen herben Stein sprechen: Einen Säulentrachyt aus dem Siebengebirge hat sie mit Erzählplättchen aus Walzblech bestückt.

Auf ihnen stellt die begeisterte Landart-Künstlerin die Weihnachtsgeschichte in schlichten Symbolen dar.

Die Erzählung beginnt mit der Ankündigung der Geburt Jesu. Zu sehen ist der Engel Gabriel, der Maria die frohe Botschaft der Schwangerschaft überbringt.

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Dez 19 2003

Sechszackiger Stern wacht über die Familie

ADVENTSKALENDER Künstler Bernd Klihm mischt Mehl und Makulatur mit Wasser und formt dann sein Bild. Menschen sehen aus wie Strichmännchen

Von Kathrin Giese

ADVENTSKALENDER Bernd Klihm. Foto: Frank Homann KÖNIGSWINTER. Der Bad Honnefer Künstler Bernd Klihm hat zum Thema Christkind diese Strichmännchen erschaffen. Reduziert auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, erzählen sie jedem Betrachter eine ganz eigene Geschichte.

Das Bild sieht aus, als wäre es in Ton gefertigt und sehr schwer. Ist es aber nicht: Bernd Klihm mischte Mehl und Makulatur mit Wasser, bis daraus ein aufquellender Teig entstand. Dann gab er dem Teig die rotbraune Farbe. Die Farbschicht im Teig trocknete schneller, als die Masse aus Mehl und Holz. Dadurch entstanden die Risse und Sprünge in der Oberfläche.

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Dez 18 2003

Zum Frieden gehören immer mindestens zwei

ADVENTSKALENDER Der Königswinterer Künstler Erwin Twirdy entwirft Karten für die Weihnachtspost. Solange die Sehnsucht bleibt, ist die Hoffnung nicht vergebens. Pointilismus als spezielle Technik

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDER Erwin Twirdy. Foto: Frank HomannKÖNIGSWINTER. Die Themen Frieden und Weihnachten gehören für Erwin Twirdy eng zusammen. Seit sehr vielen Jahren entwirft das Gründungsmitglied der Gemeinschaft Königswinterer Künstler Karten für die Weihnachtspost zum Thema Frieden.

Mittlerweile hat er ein ganzes Buch voller Friedenskarten. Die zu sehende Grafik ist das diesjährige Motiv: Eine dürre Hand streckt sich. Sie greift trotz einer Fessel aus Stacheldraht in Richtung Himmel. Dort fliegt eine Taube. Die Friedenstaube.

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Dez 17 2003

Ein Engel mit einer ganz besonderen Botschaft

ADVENTSKALENDER Die Thomasberger Künstlerin Sigrid Wenzel ließ den Himmelsboten aus Bronze, Messing und Edelstahl entstehen. Vermittler zwischen Gott und den Menschen. Das Leben Jesu in fünf Stationen

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDERSigrid Wenzel. Foto: Frank Homann KÖNIGSWINTER. „Der Engel, eine Lichtgestalt, ist als Bote und Diener Gottes gedacht. Er vermittelt zwischen ihm und den Menschen“, erklärt Sigrid Wenzel.
Zum Thema Christkind hat die Künstlerin aus Thomasberg einen Engel mit besonderer Botschaft erschaffen. Entstehen ließ die Metallkünstlerin ihn aus Bronze, Messing und Edelstahl. Der Engel ist 1,70 Meter groß. In stilisierter Form sind seine Flügle zu erkennen.

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Dez 16 2003

Christkind verliert im Rummel seine Identität

ADVENTSKALENDER Christoph Leusmann übermalt ein früheres Bild. Aus einem puttenhaften Jesus wird ein Kind mit abgefrorenen Gliedmaßen

Von Kathrin Giese

ADVENTSKALENDER Christoph Leusmann. Foto: Frank Homann KÖNIGSWINTER. „Jesulein“ betitelte Christoph Leusmann sein Werk zum Thema Christkind. Zu sehen ist eine Übermalung mit Acrylfarben und Kohle. Dabei sind Technik und Titel das Programm. Das frühere Bild, das von Leusmann übermalt wurde, war eine verkitschte Darstellung des Christkindes in der Krippe. „Es war ein puttenhaftes, properes Jesulein, das so aufdringlich in seiner Krippe lag, dass diese eher einem Präsentkorb glich“, beschreibt Leusmann. Es lag im Heu des Präsentskorbs und lächelte wie ein Rauscheengel.

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Dez 15 2003

Die Gestaltung von Gesichtern ist ihre Stärke

ADVENTSKALENDER Helene Ramershoven bildet den Künstlernachwuchs in der Volkshochschule aus. Jährlich zu Weihnachten kreiert die Bad Honneferin neue Adventsmotive

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDER Helene Ramershoven. Foto: Frank Homann KÖNIGSWINTER.
„Kunst bleibt Kunst, auch wenn sie alt ist“, zitiert Helene Ramershoven ihren Kunstprofessor Pravoslav Sovak und holt eine ihrer frühesten Plastiken hervor. Es ist eine kleine Krippe. Wie es gehört mit Maria, Josef, Kind und drei Schafen.

„Man sieht ja, dass sie noch keine Kinder bekommen haben“, diese Worte sprach 1960 der Bad Honnefer Bildhauer Edmund Wessling zu seiner Schülerin Helen Ramershoven. Die Künstlerin aus Bad Honnef hatte ihm damals diese Krippe aus gebranntem Ton gezeigt. Doch ihr Ausbilder, bei dem sie zwei Jahre in die Lehre ging, war nicht zufrieden. Die Formen gefielen ihm nicht und das kleine Kind war ihm zu unrealistisch.

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Dez 13 2003

Ausgehungerte Gesichter mit traurigen Blicken

ADVENTSKALENDER Anja Neimöck liefert mit ihrem Bild eine Bestandsaufnahme von der Situation der Kinder. „Glauben heißt, ich will etwas ändern“

Von Kathrin Giese

GA-ADVENTSKALENDER Anja Neimöck. Foto: Frank Homann KÖNIGSWINTER. „Wenn man die Welt verändern will, muss man bei den Kindern anfangen“, erklärt Anja Neimöck. Die aus Hamburg stammende Künstlerin sieht in den Kindern die Kraft und das Potential das Leben zu verbessern. Erwachsene kann man nicht mehr ändern, ist ihr Statement. Doch auf der Welt sieht sie die Hoffnungsträger in schlimmen Situationen. Sie leiden an Hunger und Krankheiten, werden misshandelt und verstoßen. Nicht alle können in Liebe und Geborgenheit aufwachsen. „Die Kinder in dieser Welt müssen alles ausbaden“, erklärt Neimöck.

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