Archiv für das Tag 'Ausstellung'

Okt 18 2008

Jan Fabre erforscht Gehirne

Abgelegt unter Fernsehbeiträge

Besuch der Ausstellung „From the Cellar to the Attic – From the Feet to the Brain“ von Jan Fabre

Von Kathrin Giese

In den Laufgräben des Gehirns als Künstler-Liliputaner. Foto: Markus Tretter, © Jan Fabre/VBK, Wien, 2008, Kunsthaus BregenzJan Fabre mag es drastisch. Im Kunsthaus steht er lebensgroß auf einem überdimensionalen Kopf. Dieser liegt halb verwest in einer Schützengrabenlandschaft. Umgeben von Einschlagskratern riesiger Geschosse schaufelt sich Fabre dort einen Zugang durch die Schädeldecke zum Gehirn. Weiterlesen »

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Nov 01 2006

Metaphern für die Geschichte des Universums

Abgelegt unter Artikel,Kulturen

Der britische Künstler Matthew Ritchie hat viel vor: Er sucht nach der Weltformel. Die Gemeinsamkeiten zwischen Geschichte, Wissenschaft, Religion und Sprache will er aufdecken. Seine Funde verbindet er in seiner Kunst zu einem neuen Kosmos.

Von Kathrin Giese

Künstler Matthew Ritchie in der Kunst- und Ausstellungshalle. Foto: Kunstmuseum Bonn

Ein scherenschnittartiges, schwarzes Muster schlängelt sich durch den Raum. Es wirkt wie ein Steg oder eine Straße, schwebt auf etwa einem Meter Höhe durch den Raum. Darunter ein leuchtendes, farbenfrohes Bild, das an die Galaxie-Aufnahmen des Hubble-Weltraum-Teleskop erinnern. An den Wänden wiederholen sich Muster und Zeichen. Verbinden sich durch den Raum zu einem kleinen Kosmos. Ein Hologrammbild an einer der Wände verändert sich je nach Standpunkt und gibt neue Sichtweisen Preis: Sternenstaub und Symbole. Weiterlesen »

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Jun 01 2006

Dribbeln im Dritten Reich

Abgelegt unter Artikel,Kulturen

Zur Fußball-WM hat das Haus des Deutschen Sports eine Ausstellung geschaffen. „Berlin – Story of Football“ lautet der Titel. Doch der schicke Flyer zeigt genauso viel wie die Ausstellung.

Von Kathrin Giese

Dribbeln im Dritten ReichVor dem Portal des Haus des Deutschen Sports hocken auf hohen Säulen aufdringlich golden glänzenden Adler. Vollkommen überheblich leuchten sie vor dem dunkelgrauen Wolkenhimmel und blicken spöttisch über die kleine Bausstelle vor der Türe hinweg.

Braune Gitterstäbe und milchiges, schläfrig machendes Licht empfangen den Besucher im Haus des Deutschen Sportes. Die Ausstellung soll im Lichthof sein, stand auf dem Flyer. Lichthof – das ist in diesem Fall wohl ironisch gemeint.

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Apr 02 2006

Gotthard Graubner und seine Farbraumkörper

Gotthard Graubner ist ein wichtiger Maler der Gegenwart und ein unbeirrbarer Farb-Forscher. Im Frühjahr 2006 ist er mit seinen monochromen Farbraumkörpern von einer Ausstellungsreise aus China zurückgekehrt.

Mit „Farbraumkörper und Arbeiten auf Papier“ präsentierte er sich bis zum Sommer im Neuen Museum Weserburg in Bremen. Als experimentelles Erlebniss dabei: einen Raum, gefüllt mit dichtem Nebel.

Gesendet im Offenen Kanal Berlin in der Sendung „Wellenreiter – Kultur“ am 2. April 2006

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Länge: 3:31 Minuten / 2,5 MB.

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Jun 12 2004

POP CLASSICS im neuen Kunstmuseum ARoS

Abgelegt unter Artikel,Der Nordschleswiger

»Die Popart-Künstler haben Bilder geschaffen, die jeder auf der Straße in einem Sekundenbruchteil erkennen kann«, sagte Andy Warhol, der selbst zu den Größen dieser markanten Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts zählt. Eine Hommage an die Popart ist derzeit im seit April geöffneten, neuen Aarhuser Kunstmuseum ARoS zu sehen. Das Museum konnte sämtliche Werke aus der Popart-Sammlung des Kölner Museums Ludwig leihen.

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Mrz 24 2004

Die Wartezeiten im Gericht werden angenehmer

Die Gemeinschaft Königswinterer Künstler zeigt ihre Werke im Amtsgericht

Von Kathrin Giese

Königswinter. „Kunst braucht immer den Ort. Sie braucht den Raum, um vor den Betrachter treten zu können. Hier im Neubau haben wir genug davon“, so Amtsgerichtsdirektor Bernhard Hengst. Am Montagabend wurde die Ausstellung der Gemeinschaft Königswinterer Künstler (GKK) im Amtsgericht eröffnet. Mit 51 Werken von 21 ausstellenden Künstlern ist auf zwei Stockwerken des Justizgebäudes die vielseitige Palette des künstlerischen Schaffens der GKK zu bewundern.

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Mai 28 2001

Suche nach der Einheit von Mensch und Natur

Abgelegt unter Artikel,Südkurier

Der gebürtige Freiburger Alexander Dettmar stellt in Wehr aus: „Von Baden nach Rom“

Der Rucksack ist sein mobiles Atelier. Alexander Dettmar malt überall dort, wo seinem Auge etwas gefällt. Dazu braucht er keinen Tisch und keine Staffelei. Nur das Nötigste, was in seinen Rucksack passt. Foto: Kathrin GieseSein Interesse an Häusern, Stein und an den von Menschenhand geschichteten Mauern ist als die Suche nach der verlorenen Einheit von Mensch und Natur zu verstehen. So beschrieb Jürgen Doppelstein, der Vorsitzende der Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg, die Intension von Alexander Dettmar, der am Sonntag seine Ausstellung „Von Baden nach Rom“ in der Galerie des „Alten Schlosses“ eröffnete.

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