Wenn der Kopf auf dem Magnetband kratzt

HILFE Die Datenrettung holt ihre Dokumente überall heil wieder raus: Aus den verbrannten PC genau wie aus den uneinsichtigen Tiefen, in die gelöschte Dateien nach dem Papierkorb gelangen.

Von Kathrin Giese

Digitale Urlaubsfotos, E-Mails von Freunden, die Steuererklärung – immer mehr wichtige Dokumente befinden sich heutzutage auf den privaten Computern. Doch was passiert, wenn der Computer streikt und kein Zugriff auf die Daten mehr möglich ist, oder versehentlich ein ganzer Ordner wichtiger Dateien gelöscht wurde? Eine Kopie, oder eine Ausdruck der Daten ist nur selten vorhanden. Sind die Daten versehentlich gelöscht worden hilft meist eine Recovery-Software, doch ist die Festplatte, oder der ganze Computer mechanisch beschädigt hilft nur noch der Fachmann.

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Blaues Wunder

HARDWARE Neue DVD-Technologie ermöglicht vierfache Speicherkapazität. Kinofilme in hoher Qualität passen jetzt auf eine Disk.

Die Markteinführung der DVD ist noch nicht lange her, da arbeiten die Entwickler schon längst an einem Nachfolger, der noch mehr Daten auf eine Disk speichern kann. Die Lösung ist ein neuer Lasertyp, der mit blauem Licht arbeitet. Zwei unterschiedliche Brennverfahren mit den Namen BluRay und AOD wurden bisher von den konkurrierenden Elektronikfirmen entwickelt.

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MP3s bearbeiten

Ohne Qualitätsverlust lassen sich MP3-Dateien mit dem Programm „mp3DirektCut“, entwickelt von Martin Pesch, bearbeiten. Mit diesem Programm können MP3s ohne vorheriges Konvertieren in das WAV-Format geschnitten werden. Es können Loops angelegt und für einzelne Passagen die Lautstärke reguliert werden. Das Programm ist als Freeware unter www.rz.uni-frankfurt.de/~pesch/ zu finden.

Kein Geld für Software

FREEWARE Das Angebot kostenloser Software und Tools im Internet ist vielfältig. Hier eine Zusammenstellung, welche Tools auf keiner Festplatte fehlen sollten.

Von Kathrin Giese

Nicht immer ist der Kauf teurer Software im Computerfachhandel notwendig. Ein Blick auf Freeware- und Downloadseiten im Internet genügt oft, um eine Kosten sparendes Programm zu finden, das ähnliche Leistungen bietet wie gekaufte Software. Die Computerzeitung CHIP bietet zum Beispiel eine solche Downloadseite unter www.download.de. Auf dieser Seite kann Free- und Shareware herunter geladen werden. Die Übersicht TOP 50, ermöglicht hier einen schnellen Überblick über die am häufigsten herunter geladenen Software. Pure Freeware gibt es auf den Seiten vom FREEWARE!DE unter www.freeware.de. Hier wird zuerst das Betriebssystem gewählt, dann erscheint eine Kategorienübersicht. Beide Seiten bieten zu jeder Software eine Beschreibungen und Informationen, wie zum Beispiel die Downloadgröße.

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Kindersicherer PC

Buhl Data sorgt mit der „PC Firewall“ für mehr Sicherheit: Diese Firewall schützt den PC nicht nur vor Hackern, sondern blockiert auch Pop-Ups. Dank eingebauter Kindersicherung ist es möglich Webseiten mit pornografischen Inhalten für Kinder unzugänglich zu machen. Die „PC Firewall“ ist für etwa 30 Euro im Handel erhältlich. www.buhl.de.

Athlon XP günstig

AMD (www.amd.com) hat die Preise seiner Athlon-XP-Prozessoren radikal gesenkt. Der Athlon XP/3000+ kostet nur noch 390 Euro statt 670 Euro, also 42 Prozent weniger. Der Preis des XP/2800+ sinkt von 500 Euro auf 270 Euro, der des XP/2700+ von 320 Euro auf 210 Euro. Den XP/2600+ gibt es jetzt für 170 Euro statt 270 Euro. Die Preissenkung ist vermutlich eine Reaktion auf die schnellen FSB800-CPUs von Intel (www.intel.com).

Krebsforschung im Arbeitszimmer

FORSCHUNG Die Peer-to-Peer-Technologie ermöglicht es den eigenen Computer für die Erforschung neue Heilmittel rechnen zu lassen.

Von Kathrin Giese

Die Krebsforschung betritt neue Dimensionen: An der Suche nach einem neuen Molekül gegen Krebs sollen private Computer mitwirken. Vernetzt zu einem virtuellen Großrechner namens Cure, zu deutsch Heilung, soll die ungenutzte Rechenleistung privater PCs, ähnlich wie bei dem Projekt SETI@home, für die Forschung mobilisiert werden. Die Firma Intel entwickelte das „Philanthropic Peer-to-Peer Program“, das zurzeit bei drei medizinischen Forschungsprojekten zum Einsatz kommt.

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