Archiv für das Tag 'Wissen'

Mrz 13 2012

Augmented Reality in der Arbeitswelt

Abgelegt unter Artikel,JS Magazin

Augmented Reality-Technologien reichern in Zukunft Arbeitswelten mit Zusatzinformationen aus dem Computer an

Von Kathrin Bartel

Head Mounted Dislpay. Foto: Tobias Blum (TU München)Ein verheerendes Feuer ist ausgebrochen. Vor Ort kämpfen die Hilfskräfte mit den Flammen. Schnell müssen sich die Feuerwehrmänner in dem unbekannten Gebäude zurechtfinden, denn es geht um Menschenleben. Starker Rauch verschlechtert dabei ihre Sicht. In Zukunft könnten Rettungskräfte in einem solchen Fall Datenbrillen zur Unterstützung aufsetzten. „In ihr Sichtfeld könnten sie sich Pläne von öffentlichen Gebäuden einblenden lassen“, sagt Esther Legant, Geschäftsführerin des Lifecycle Engineering Solution Center (LESC) am Karlsruher Institut für Technologie. Dort werden Technik und Software für eine solche Erweiterung der Realität im virtuellen Versuchslabor LESC erprobt. Augmented Reality (AR) heißt das englische Schlagwort für diese Technologie, die eine Kombination von realer und virtueller Welt ermöglicht – in Echtzeit und in drei Dimensionen. Weiterlesen »

Keine Kommentare

Sep 02 2009

Hochradioaktive Atomsuppe in Karlsruhe

Abgelegt unter Fernsehbeiträge,Nano

RadioaktivFlüssiger Atom-Müll trifft Quarz. In der Wiederaufbereitungsanlage in Karlsruhe sollen  60.000 Liter hochradioaktiver Atommüll in eine transportable Form gebracht werden. Sie werden in der kommenden Woche in Glas gegossen.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Mrz 19 2009

Schmuck als sozialer Klebstoff

Abgelegt unter SWR,SWR2

Schmuck ist ein fester Bestandteil unserer Kultur. Doch es gab eine Zeit in der Evolution des Menschen, da wurden die ersten Schmuckstücke überhaupt erfunden.

Von Kathrin Giese

ConardEs war eine regelrechte Revolution, die unser Vorfahre “Homo sapiens”, der sogenannte “Moderne Mensch” damit auslöste. Welche Rolle spielte dabei der Schmuck?

Auf der Suche nach dem ersten Schmuck der Menschheit wird in der Universität Tübingen säckeweise Sediment von Hand durchsucht. Mit Pinzetten untersuchen studentische Hilfskräfte den Schutt aus der Höhle Vogelherd am Rande des Lonetals. Er stammt aus einer Ausgrabung aus dem Jahre 1931. Schon oft sind sie fündig geworden: viele kleine Anhänger müssen die Eiszeitmenschen vor rund 35.000 Jahren verloren haben. Weiterlesen »

Keine Kommentare

Feb 05 2007

Ein Stäbchen für das Kokain

Abgelegt unter Tagesspiegel

Teststreifen weist Drogen einfach und schnell nach

Bei einer Vergiftung oder einer Überdosis Drogen hängt das Überleben von der Geschwindigkeit ab, in der festgestellt wird, welche Substanz eingenommen wurde. Bislang basierten die Tests auf dem Schlüssel-Schloss-Prinzip von Antikörper und Antigen. Sie werden immunologische Testverfahren genannt.

Von Kathrin Giese

Der Schweißtest auf CannabisEin Forscherteam der Universität von Illinois, Urbana, USA, um Yi Lu hat jetzt einen Schnelltest entwickelt, der mit Aptameren arbeitet. Das sind Einzelstränge aus Desoxyribonukleinsäure (DNS), wie sie auch im Erbgut vorkommen.

Testverfahren, die mit Aptameren arbeiten, waren bisher wenig praxistauglich.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Jan 03 2007

Zerstörten Ratten Osterinsel?

Abgelegt unter Artikel,Tagesspiegel

Neue Studie: Bewohner nicht schuld am Untergang

Wer war schuld am Untergang der Osterinsel-Kultur? Bisher galt das Pazifikeiland – weltweit bekannt für seine Wahrzeichen, die geheimnisvollen Moai-Staturen – als ein Paradebeispiel für eine ökologische Selbstvernichtung.

Von Kathrin Giese

MoaiDie Bewohner selbst, so lautete die These vieler Forscher, rodeten die einstmals riesigen Palmenwälder der Insel – und setzten so eine ökologische Katastrophe in Gang, die schließlich in einem rapiden Rückgang der Bevölkerung endete.

Abschied von der Lehrmeinung

Diese gängige Lehrmeinung wird jetzt vom amerikanischen Anthropologen Terry L. Hunt infrage gestellt, der an der Universität von Hawaii in Manoa forscht. „Wir müssen Abschied von der Vorstellung nehmen, eine kleine Bevölkerung hätte jahrhundertelang im Einklang mit der Natur gelebt und sei dann rasend schnell mit allen Konsequenzen gewachsen“, schreibt Hunt in der aktuellen Ausgabe von „Spektrum der Wissenschaft“.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Nov 22 2006

Was der Atem verrät

Abgelegt unter Artikel,Tagesspiegel

Ein neues Gerät spürt sekundenschnell Alkohol oder Drogen auf. Auch Krankheiten lassen sich erkennen

Mundgeruch ist übel, kann aber wichtige Hinweise zur Diagnose von Krankheiten liefern. In der Atemluft verstecken sich zahlreiche Moleküle, die Rückschlüsse auf Stoffwechselprobleme und sogar auf Magen- oder Darmkrebs liefen können.

Von Kathrin Giese

Gefahrenzeichen: Atemschutz beachten Mittlerweile wurde bekannt, dass Hunde Krebs riechen können. Nun hat ein Schweizer Forscherteam um Renato Zenobi, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich, eine Methode entwickelt, um die Bestandteile der Atemluft schnell herausfiltern zu können.

Wie die Forscher jetzt im Fachmagazin „Angewandte Chemie“ berichten, können dabei erstmals auch große, nichtflüchtige Moleküle, wie Zucker, Harnstoffe oder Eiweißbestandteile in der Atemluft nachgewiesen werden. Das war bei vergleichbaren Verfahren bislang nicht möglich und macht die neue Methode interessant. Die Stoffe bilden ein Aerosol, lösen sich also in der ausgeatmeten Luft in winzigen Tröpfchen. Ein Vorteil des Verfahrens: Die Proben müssen nicht vorbehandelt werden. Materialverluste werden so minimiert.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Nov 08 2006

Physikerpaare in fernen Beziehungen

Abgelegt unter Artikel,Tagesspiegel

Liebe im Physiklabor, das ist gar nicht so selten. „Jede zweite Physikerin ist mit einem Physiker verheiratet“, sagt Barbara Sandow, Frauenbeauftragte des Fachbereichs Physik an der FU Berlin. Doch solche Paare haben Probleme an deutschen Hochschulen.

Von Kathrin Giese

Darüber diskutierten jetzt rund 260 Teilnehmerinnen der zehnten Deutschen Physikerinnentagung. Erstmals fand das jährliche Treffen an der Technischen Universität Berlin statt.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Nov 06 2006

Wächter vor der Tür zum Wissen

Abgelegt unter Artikel,Tagesspiegel

Diskussion im Max-Planck-Forum über „Lotsen in der Datenflut“ und ihre Gefahren. „Die beste Suchmaschine ist nach wie vor das menschliche Gehirn.“

Von Kathrin Giese

Collage von Google, Yahoo, MSN LogosJeder kennt sie, jeder nutzt sie: Die Suchmaschinen im Internet. So gut Google oder Yahoo ihre Dienste im Alltag ausführen, Expertenwissen ist mit Hilfe dieser großen Suchmaschinen nur schwer auffindbar. Bei speziellen Fragen, wie sie schon in der Recherche für Schulreferate auftauchen, stoßen die sie an ihre Grenzen. Nicht nur weil erst 20 Prozent des Weltwissens digitalisiert sind. Gängige Suchmaschinen erkennen bislang weder den Kontext noch die Mehrdeutigkeit von Suchbegriffen. Daran wird zurzeit geforscht.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Nov 04 2006

Seifenblasen aus Platin

Abgelegt unter Artikel,Tagesspiegel

Nanoforscher stellen winzige Metallkügelchen her und nutzen Fett zur Formgebung. Platin ist ein edles Metall, selten und beständig. Wegen dieser Eigenschaften werden nicht nur kostbare Schmuckstücke aus dem Edelmetall gefertigt, sondern auch Laborgeräte oder Implantate.

Von Kathrin Giese

Platin. Fotograf: TomihahndorfPlatin wirkt als Katalysator: Es kann die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigen, ohne selbst dabei verbraucht zu werden. Ein Forscherteam um John A. Shelnutt, Universität von Georgia im amerikanischen Athens, hat nun eine Methode entwickelt, mit der nanoskopische, hohle Kugeln aus Platin hergestellt werden können. Wie die Forscher im Fachmagazin „Angewandte Chemie“ jetzt berichteten, ist es möglich, relativ große Nanokäfige herzustellen.

Große Oberfläche

Die Kügelchen bestehen nicht mehr aus einzelnen Partikeln, sondern aus durchgehenden, fein verästelten Platinschichten. Dadurch sind sie stabiler als ihre Vorgänger. Kugeln mit Durchmessern von bis zu 200 Nanometern (Millionstelmillimetern) und einer Schalendicke von zwei Nanometern können hergestellt werden. Dabei bieten sie eine große Oberfläche bei geringem Verbrauch an Platin.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Jun 23 2003

Sehende Maschinen: Forschung zum Anfassen

Abgelegt unter Artikel,doppelpunkt:

Anlässlich des 100. Geburtstages von Schloss Birlinghoven lud die Fraunhofer Gesellschaft im Mai ein, sich im Ambiente vergangener Zeiten über moderne Forschung zu informieren.

Von Kathrin Giese

BONN. Sehende Maschinen, elektronische Stimmen und Sicherheit durch Laserscanner – am Tag der offenen Tür auf Schloss Birlinghoven, dem Institutszentrum der Fraunhofer Gesellschaft Sankt Augustin, stellte die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg (FH) aktuelle Forschungsprojekte vor.

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Ältere Einträge »