Koalition auch im Internet

Wie werben die Parteien auf ihren Webseiten für ihre Programme? Schick aussehen die Webseiten alle. Im Superwahljahr haben alle Parteien ihre Webseiten überarbeitet. Es gibt viele Fotos, Videos und Slideshows. Doch kommt bei soviel Wert auf die Verpackung der Inhalt nicht zu kurz? Kathrin Giese hat den Homepage-Check gemacht. Hier kann der Beitrag in der ARD-Mediathek angehört werden.

Der Beitrag entstand im April 2009 als Teil einer Serie, die hier im Audio-Dossier: „Digitale Demokratie“ auf ARD.de zufinden ist.

Gensendet auf verschiedenen SWR-Wellen u.a. in SWR2 Impuls vom 27.05.2009


Schmuck als sozialer Klebstoff

Schmuck ist ein fester Bestandteil unserer Kultur. Doch es gab eine Zeit in der Evolution des Menschen, da wurden die ersten Schmuckstücke überhaupt erfunden.

Von Kathrin Giese

ConardEs war eine regelrechte Revolution, die unser Vorfahre “Homo sapiens”, der sogenannte “Moderne Mensch” damit auslöste. Welche Rolle spielte dabei der Schmuck?

Auf der Suche nach dem ersten Schmuck der Menschheit wird in der Universität Tübingen säckeweise Sediment von Hand durchsucht. Mit Pinzetten untersuchen studentische Hilfskräfte den Schutt aus der Höhle Vogelherd am Rande des Lonetals. Er stammt aus einer Ausgrabung aus dem Jahre 1931. Schon oft sind sie fündig geworden: viele kleine Anhänger müssen die Eiszeitmenschen vor rund 35.000 Jahren verloren haben. „Schmuck als sozialer Klebstoff“ weiterlesen

Schlössers Geheimnis im Hörspielstudio

ARD Radio TatortIm Hörspielstudio in Baden-Baden entstand im März 2009 der ARD Radio Tatorts „Schlössers Geheimnis – oder Frauen morden anders“. Für SWR2.de war ich während den Aufnahmen mit dem Ermittler-Duo Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi dabei. Im Werkstattgespräch diskutieren die Schauspieler über Xaver Finkbeiners Charakter. Hier geht es zum Artikel auf SWR2.de.

Die Sendetermine der Radio Tatorte für 2010 finden Sie hier.

Jan Fabre erforscht Gehirne

Besuch der Ausstellung „From the Cellar to the Attic – From the Feet to the Brain“ von Jan Fabre

Von Kathrin Giese

In den Laufgräben des Gehirns als Künstler-Liliputaner. Foto: Markus Tretter, © Jan Fabre/VBK, Wien, 2008, Kunsthaus BregenzJan Fabre mag es drastisch. Im Kunsthaus steht er lebensgroß auf einem überdimensionalen Kopf. Dieser liegt halb verwest in einer Schützengrabenlandschaft. Umgeben von Einschlagskratern riesiger Geschosse schaufelt sich Fabre dort einen Zugang durch die Schädeldecke zum Gehirn. „Jan Fabre erforscht Gehirne“ weiterlesen

Heimliche PC-Durchsuchungen

Staatliche Hacker werfen Blick auf die Festplatte

Festplatte im Visier: Schäubles Spionagewut scheint grenzenlos. Richter prüfen nun NRW-Schnüffel-Gesetz. Wenns klappt, kann Schäuble einpacken.

Von Kathrin Giese

Die Polizei will sich heimlich in die Computer von Verdächtigen hacken und unbemerkt Spyware auf den Rechner installieren: Den Bundestrojaner. Alles soll ohne das Wissen der Betroffenen geschehen. Technisch ist der trojanische Lauschangriff möglich, doch laut Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe vom Februar 2007 schlichtweg illegal. Es mangele an der entsprechenden Gesetzgrundlage. Ein Polizeihack müsse wie eine Wohnungsdurchsuchung offen durchgeführt werden. Der Beschuldigte habe das Recht, anwesend zu sein und weitere Personen hinzuzuziehen.  „Heimliche PC-Durchsuchungen“ weiterlesen

Funkende Kleidung

RFID-Chips stecken bald überall drin

RFID-Chips sind praktisch, aber jeder Schokoriegel wird weltweit identifizierbar. Was, wenn das Papier in Nachbars Garten flattert?

Von Kathrin Giese

So könnte Shopping in naher Zukunft aussehen: Kein Anstehen an der Kasse. Einfach die Einkäufe in die Tasche packen und durch die Ausgangstür mit dem integrierten Lesegerät gehen. Sie registriert automatisch, was gekauft wurde und wie viel das Geschäft nachbestellen muss. Mit dem Chip in der Kundenkarte wird die Person erkannt und der zu zahlende Betrag schnurstracks vom angegebenen Konto abgebucht. Großer Service, Schutz vor Diebstahl und effiziente Logistik sind die Vorteile des RFID-Chips. Die neue Technik bringt aber auch Gefahren für den Datenschutz mit sich. „Funkende Kleidung“ weiterlesen